01. April 2019

SPD-Abgeordneten Reinhold Gall und Rainer Hinderer in Heilbronn

Einladung der SPD-Abgeordneten Reinhold Gall und Rainer Hindererin in die JVA Heilbronn

Auf Einladung der SPD-Abgeordneten Reinhold Gall und Rainer Hinderer, trafen sich am 15.02.2019 der Vorsitzende des BSBD OV Heilbronn Thomas Stuntz, sein Stellvertreter Ronny Blankenburg und der stellvertretende Landesvorsitzende Lars Rinklin, im Wahlkreisbüro der beiden Abgeordneten in Heilbronn.

Zunächst ging es um die Personalsituation in Heilbronn und die schlechte Darstellung in den Medien. Es werden teilweise Zeitungsberichte gebracht, die so gar nicht stimmen. Leider wird dies von niemand richtiggestellt. Positive Ereignisse aus dem Justizvollzug, z. B. wenn Gefangenen durch Bediensteten das Leben gerettet wird, erscheinen erst gar nicht in der Presse. Dies muss sich ändern, so Vorsitzender Stuntz. Das hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun, meinten die Abgeordneten Gall und Hinderer.

 

Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es aber auch um die Attraktivität unseres Berufes. Der Abgeordnete Gall meinte, wir hätten auf jeden Fall Aufholungsbedarf, wenn es um die Bezahlung geht.

Er hat uns da mit anderen Beamtengruppen verglichen, die in der Vergangenheit mehr auf sich Aufmerksam gemacht hätten. Vorsitzender Thomas Stuntz entgegnete, dass der Justizvollzug eine sehr kleine Gruppe sei, im Vergleich zu anderen Berufsgruppen. Außerdem konnte Thomas Stuntz anhand einer Verdienstabrechnung genau aufzeigen, wie wenig Zulagen (DUZ) es gibt. Auch hier zeigten die beiden Abgeordneten Verständnis für uns. 

 

Durch die derzeitige Landesregierung wurde beschlossen, dass der Anwärtersonder-zuschlag im Krankenpflegedienst und im Werkdienst erhöht wurde und beim Vollzugsdienst die Altersgrenze abgesenkt wurde. Dies sollte zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Leider lässt dies weiter auch sich warten. Der Abgeordnete Gall versprach sich hier kundig zu machen.

 

Durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Lars Rinklin wurde das Thema freie Heilfürsorge angesprochen. Auch das wäre ein Weg zu mehr Attraktivität. 

 

Zum Schluss vereinbarten beide Seiten, dass man weiterhin im Gespräch bleiben will, um Verbesserungen für den Justizvollzug zu erreichen.

 

Thomas Stuntz