bsbd_baden-wuerttemberg
23. Juni 2020

Ausschreitungen in Stuttgart hinterlassen viele Fragen

BSBD steht solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der Polizei

Lieber Ralf Kusterer,

liebe Kolleginnen und Kollegen der Polizei,

liebe Kolleginnen und Kollegen der "Blaulichtfraktion",

 

 

der Bund der Strafvollzugsbediensteten Landesverband Baden-Württemberg BSBD ist tief betroffen und erschüttert von den unsäglichen Ereignissen der Nacht von Samstag auf Sonntag in Stuttgart. Unsere Gedanken und unser allerhöchster Respekt und Wertschätzung sind bei den Kolleginnen und Kollegen der Polizei und der „Blaulichtfraktion“, die wiederholt Ihre Leben und Gesundheit für diesen Staat riskieren müssen. Wir hoffen sehr, dass alle Kolleginnen und Kollegen die Folgen dieses Einsatzes, die sowohl körperlicher wie auch seelischer Natur sein dürften, gut überstehen und sich vollständig erholen.

Ich verbinde mit dieser Solidaritätsadresse an Euch auch die Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen aller Parteien erkennen, dass der öffentliche Dienst ein klares politisches Zeichen braucht. Dies kann und muss auch heißen dürfen, dass eine traditionell geringe Personaldichte, wie sie bei der Landespolizei und im Justizvollzug des Landes Baden-Württemberg seit langem besteht, endlich beseitigt werden muss. Alle Kräfte des Sicherheitsapparates des Landes Baden-Württemberg müssen personell so ausgestattet werden, dass sie im Rahmen der Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger und der gesetzlichen Aufträge voll handlungsfähig sind und bleiben.

Wir vom Justizvollzug sind an Eurer Seite liebe Kolleginnen und Kollegen.